Zu dem Buch, das sie in der Hand halten, kann ich nur eines sagen:

Kaufen Sie es und lesen Sie es!

Wenn Sie diesen Roman von Haydar Karatas zu Ende gelesen haben, werden Sie die Ähnlichkeit zu den Romanen von Yasar Kemal und Cengiz Aymatov bemerken. Sind Sie an menschlichen Tragödien interessiert, dann lesen Sie dieses Buch. Drei Werke haben mich in meinem bisherigen Leben zum Weinen gebracht.

Das erste Mal habe ich 1965 im Alter von 19 Jahren bei der Lektüre des Romans „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck geweint, das zweite Mal, bis 4-5 Jahren als ich den Roman „die schwedischen Zündhölzer“ von Robert Sabatier las und Das dritte Buch, das mich zum Weinen brachte, ist der Roman „Perperik-a Söe“, den Sie gerade in der Hand halten.

Gün Zileli, Schriftsteller

 

 

Auf der einen Seite, eine schmerzende Heimat, auf der anderen Seite eine andauernde Heimatlosigkeit …  enorme Armut …, Leiden wegen unmöglicher Dinge …, eine tief schmerzende Wunde …, Blendung durch Schinderei  von einem gleichgültigen „Staat“ und eine hoffnungslos dastehende Sprache…

Alte Menschen…, Erwachsene…, Kinder…, die versuchen all dies zu verstehen   und deren „Kindertod“… Mit diesen Zuständen werden Sie in „Perperik-a Söe“ konfrontiert und müssen auch damit leben.  Mit dem Einsatz einer ausserordentlichen Sprache, ist dieses Buch vom Anfang bis zum Ende eine tiefe Trauer und ein einziger Aufschrei. Mit Erstaunen habe ich beim Lesen bemerkt, wie man so einen tiefen Schmerz und so viel Leid, offenbar so begeisternd erzählen kann.

Sina Akyol, Schriftsteller

 

 

Als würde dieser Roman zwischen den Werken „Dann and  Mara“ von Lessing und „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez hin und her wandernd eine aussagekräftige Zusammensetzung offenbaren…

Die Art, wie über die Geografie erzählt wird, schafft ein Panorama, das für Gänsehautpur sorgt. der Armut und der Bemühung dagegen diese anzukämpfen.

Als befinde man sich nicht in Dersim, sondern würde in einer Welt im Atomkrieg, zwischen „ Menschen aus Sand???“ spazieren gehen.

Murat Uyurkulak, Schriftsteller